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Limesspur "Castellum Dörsterberg"

 

Wegbeschreibung

 

Hoch oben auf dem Dörsterberg wacht seit vielen Jahrhunderten ein stiller Zeuge vergangener Zeiten – das römische Kleinkastell Dörsterberg. Hier hielten einst römische Soldaten Wache am berühmten Limes, der Grenze des Römischen Reiches.

Der Weg dorthin führt euch meist über freies Feld und bietet wunderbare Ausblicke über die sanft geschwungenen Hügel des Taunus. Beim Naturdenkmal „Wacholderhain“ könnt ihr erahnen, wie die Landschaft früher einmal aussah – eine weite Heidelandschaft mit Wacholderbüschen, bevor sie zu Feldern und Wäldern wurde.

An der Wolfslück stoßt ihr auf etwas ganz Besonderes: einen sogenannten „Limesknick“, eine seltene Stelle, an der der Limes seine Richtung fast im rechten Winkel ändert. Nur wenige Schritte weiter, tief verborgen im Wald, liegt ein großes Hügelgrab aus der Keltenzeit. Es stammt aus einer Zeit, als hier noch lange keine Römer lebten – geheimnisvoll und ein bisschen mystisch.

Hinter einem hohen Palisadenzaun verbirgt sich schließlich das Kleinkastell Dörsterberg auf dem rund 450 Meter hohen Berg. Wenn ihr durch das Tor tretet, könnt ihr euch gut vorstellen, wie hier vor fast 2.000 Jahren römische Wachsoldaten standen, Ausschau hielten und vielleicht vom fernen Rom träumten.

Nach einem steilen Abstieg hinunter ins Dörsbachtal erreicht ihr bald wieder euren Ausgangspunkt in Huppert – mit vielen neuen Eindrücken und Geschichten aus einer längst vergangenen Zeit.

Eckdaten

 

  • Länge:              7,1 km
  • Gehzeit:            2,5 Stunden
  • An-/Abstieg:      135 m
  • Laufrichtung:    gegen den Uhrzeigersinn
  • Schwierigkeit:   leicht
  • Waldanteil:        23 %

 

Karte & GPX-Track