Wer kennt schon das Römerkastell Holzhausen? Es liegt tief im Wald verborgen und gilt als eines der am besten erhaltenen Kastellen des gesamten Obergermanischen Limes.
Der Weg dorthin führt durch dichten Wald bis zum Gipfelkreuz am Grauen Kopf, die mit 543 m höchste Erhebung der Region. Der nahe gelegene Windpark trägt seit Jahren zur Energiewende und zur finanziellen Sanierung der Gemeinde Heidenrod bei.
Unweit davon befindet sich ein besonderer Aussichtpunkt, den sicherlich auch schon die Römer kannten, weil es damals viel weniger Wald gab als heute. Weit reicht der Blick über die Landschaft zwischen Rhein und Lahn.
Tief unten liegt das Kastell Holzhausen von dichtem Wald umgeben. Die gemauerten Umrisse mit den vier Toren sind ebenso deutlich zu erkennen wie die Grundmauern der principia, dem Verwaltungsgebäude des Kastells. Der Weg folgt anschließend dem deutlich sichtbaren Limeswall. Am Holzhäuser Loch geht es aus dem Wald hinaus. Im Zickzack geht es durch die Laufenseldener Senke vorbei an einer großen Streuobstwiese zurück zum Ausgangspunkt.